Re: Keine bisschen feucht?! (Vorschlag)


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Abgeschickt von Rainer R�ngen am 17 Oktober, 2004 um 08:26:35:

Antwort auf: Re: Keine bisschen feucht?! von Norbert am 16 Oktober, 2004 um 21:39:34:

Hallo Holger,
hallo Norbert,

eigentlich wollte ich den Rechner noch nicht anschmei�en, aber bevor einer noch was wegwirft ...

Zuerst verge�t alles, was mit Kraft zu tun hat wie: oben ganz feste stopfen, mit M�nner- oder Seemannshand. Ich wei� nicht, warum man solchen Quatsch verbreitet, wohl nur, um angehende Pfeifenraucher zur Verzweiflung zu treiben. In der gef�llten Pfeife darf man beim Ziehen nur einen leichten Widerstand sp�ren. Wenn Ihr einen Perl-Filter zur Hand habt, zieht einmal Luft durch diesen Filter. So etwa ist der Zugwiderstand bei einer gestopften Pfeife ohne Filter. Jetzt ahnt Ihr auch das Problem, das durch den Filter entsteht. St�rkerer Zug - mehr Kondensat - hei�e Pfeife - bitterer Tabak. Nun br�uchte wohl jeder mindestens einen Filter. Aber bitte, ich will niemandem die Filter ausreden. Ich m�chte nur veranschaulichen, wie gering der Widerstand sein kann.

Vielleicht hilft Euch mein Versuch einer Beschreibung, wie ich die Pfeife stopfe. Den Tabak erst einmal hineinrieseln zu lassen ist in Ordnung, An die Drittel-F�llungen halte ich mich nicht. Ich dr�cke den Tabak jetzt auch nicht zusammen, sondern �schraube� immer neue aufgelockerte Portionen mit Bedacht in die Pfeife. Dadurch wird der Tabak, der bereits in der Pfeife ist, automatisch verdichtet. Und schlie�lich gehts beim F�llen um nichts anderes, als da� der Tabak gleichm��ig im Pfeifen-Inneren verteilt wird. Nach meiner Ansicht haben beim Bef�llen weder Stopfer, noch Finger etwas in einer Pfeife zu suchen.

Ist der Zugwiderstand zu gro� - Pfeife entleeren und neu beginnen. Ist der Zugwiderstand kaum sp�rbar - einfach noch ein bi�chen Tabak hineindrehen. Aus eigenen Fehlern wei� ich, da� man dazu neigt, an der Pfeife ruckartig zu ziehen, vor allem Zigarettenraucher sind daf�r pr�destiniert. Beim Anz�nden ist das auch in Ordnung. Nur wenn der Tabak glimmt, empfiehlt es sich, entweder an der Pfeife zu nippen oder so sanft zu ziehen, wie man meditierend atmen w�rde. Gelegentlich kann man auch mal etwas strammer saugen. Ihr werdet merken, der Tabak schmeckt je nach Zugtechnik anders. Jetzt kommt der Hardcore-Teil: Die Zunge mu� sich zum Ziehen kaum bewegen. Und die Gesichtsmuskulatur ist entspannt.

Nachgestopft wird �brigens auch ohne jeden Kraftaufwand - nur mit ein wenig mehr als dem Eigengewicht des Stopfers.

So - das soll erst mal reichen. Vielleicht hilfts ja schon - w�rde mich freuen.

Sch�ne Gr��e

Rainer


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